Das Hotel Leuchtenburg

Sie suchen Ruhe und schätzen zugleich die gute Erreichbarkeit der schönsten Ausflugsziele? Sie möchten Südtiroler Spezialitäten genießen und die Kulturgüter des Landes kennen lernen?  Oder sind Sie auf der Suche nach sportlicher Aktivität? In jedem Fall sind Sie im Hotel Leuchtenburg in der kleinen Kalterer Fraktion Klughammer richtig. Rustikale Steinmauern, historische Gewölbedecken und ausgewählte antike Möbelstücke – liebenswert herrschaftlich und zugleich angenehm modern weckt unser Edelansitz „ Hotel Leuchtenburg“ zu Füßen seiner Namensgeberin, der Burgruine Leuchtenburg am Kalterer See, die Lust auf Urlaub im sonnigen Süden Südtirols.

Auf der seeseitigen Sonnenterrasse und am Privatstrand sind faszinierende Ausblicke auf den Kalterer See, den wärmsten aller Badeseen in den Alpen, garantiert.

Die Natursteinmauern des Ansitzes speichern im Frühling und Herbst die Sonnenstrahlen und spenden im Hochsommer angenehme Kühle. Ihre Halbpension genießen Sie in unserem stilvollen Speisesaal oder – dank des mild-mediterranen Klimas hier im südlichen Etschtal –  gern auch auf unserer Sonnenterasse mit Blick auf den Kalterer See.

Der Name des Hotel leitet sich von der Ruine einer Höhenburg oberhalb des Kalterer Sees ab. Vom Hotel aus ist es eine gute Stunde Fußmarsch bis dorthin. Die Ruine thront oberhalb des Hotels.  Genau befindet sie sich auf einer 576 m s.l.m.hohen Erhebung im Süden des Mitterbergs auf dem Gebiet der Gemeinde Pfatten. Etwas nordöstlich unterhalb der Burgruine, auf dem Kreither Sattel, liegt die nahe Laimburg. Die Leuchtenburg wird durch eine riesenhafte Schildmauer respektive einen hohen Mantel geprägt. Dieser geht über das rein fortifikatorische Moment hinaus, da die Burg an ohnehin gut geschützter Stelle liegt.

Die Kernburg selbst besteht aus dem ovalen, hohen Mantel und einigen Wohnbauten im Inneren. Zudem weist die Leuchtenburg zwei später entstandene Vorburgen auf.

Die genaue Datierung der Erbauung ist unsicher, häufig wird der Zeitraum zwischen 1200 und 1250 genannt; das Südtiroler Burgeninstitut geht sogar von einer Entstehung vor 1200 aus. Jüngere Datierungsversuche schlagen die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts vor.

Seit 1610 ist die Leuchtenburg unbewohnt und verfiel allmählich. Im 20. Jahrhundert wurde das Mauerwerk konserviert.

Entstehungszeit wird um  geschätzt.

Das Hotel Leuchtenburg hieß einstig Klughamerhof und wurde im frühen 16. Jarhundert erbaut. Ursprünglich diente er als Versorgungshaus der jetzigen Ruine „Leuchtenburg“. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Haus viele Male den Besitzer. Einer der Bekanntesten von Ihnen war Major Josef Valentin von Morandell, ein vertrauter Mitstreiter Andreas Hofers, Freiheitskämpfer in den Jahren um 1809. Lange Zeit war es ein Bauernhof, man lebte von Acker und Weinbau. Im Jahr 1908 dagegen kaufte Josef Sparer den Hof und teilte das Gebäude auf seine drei Söhne auf. So wurden das Wohngebäude und das Wirtschaftsgebäude getrennt. Das größere Wohngebäude ist unser heutiges Hotel Leuchtenburg. Seit 1965 ist es im Besitz der Familie Stabile-Re und wurde auch von Ihnen zum Hotel umgebaut und 2005 renoviert. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Seit 1982 führen wir, die Familie Sparer Markus das Hotel.

In jener Gegend,wo jetzt der Kalterer See ist, stand einst eine prächtige Stadt, deren Bewohner allerdings boshafte und schrecklichen Lastern ergebene Leute waren. Nur ein einziges Haus, etwas höher und abseits von der Stadt gelegen, war  von einer frommen, doch sehr armen Familie bewohnt.
Als einst Christus mit seinem Jünger Petrus die verschiedenen Länder bereite, kam er auch in die Gegend dieser Stadt. Sie waren von der Reise müde, und es hungerte sie sehr; darum machte Christus Halt am Häuschen jener frommen Familie und bat um etwas zu essen. Der arme Hausvater hatte aber keinen Bissen im Haus, darum entschuldigte er sich bei ihnen und brachte ihnen wenigstens einen Krug voll frischen Wassers, damit die beiden Fremden ihren Durst löschen konnten.
Petrus ging dann in die Stadt hinab und bat da und dort um etwas zu essen. Aber niemand gab ihm etwas, überall wies man ihm barsch die Tür. So musste er schließlich mit leeren Händen wieder umkehren. Als Christus seinen Jünger somit leeren Händen und ganz traurig zurückkommen sah, ließ er sich von ihm seine Erlebnisse in der Stadt erzählen, und als er von der Hartherzigkeit der Stadtbewohner hörte, da weinte er vor Enttäuschung.Sodann nahm er den Wasserkrug und schüttete das Wassers durch das Fenster hinaus. Im gleichen Augenblick strömte Wasser aus dem Erdboden hervor und überflutete die gottlose Stadt.
Der dann entstandene See reichte gerade bis zur Hütte jenes armen Mannes hinauf, der Christus und Petrus mit einem Krug Wasser erfrischen wollte. So konnte der Mann jetzt im See fischen und die gefangenen Fische verkaufen. Er wurde dadurch allmählich ein wohlhabender Mann, der sich an der Stelle der einstigen Hungerhütte ein schönes Haus errichten konnte. Und noch heute steht dort, wo einst Christus geweint hat, ein Haus; man nennt es beim „Klughamerhof“.

Quelle: Zingerle, Ignaz Vinzenz, Sagen aus Tirol, 2. Auflage, Innsbruck 1891, NR 639, S. 36

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